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Raumklima Büro – Was Sie beachten müssen 

Autor:  Michael Weissmann

Michael Weissmann ist Geschäftsführer der Weissmann GmbH und erfahrener Experte für moderne Büro- und Arbeitswelten.

Raumklima Büro

Raumklima Büro – Wieso ein angenehmes Raumklima für Ihre Büros wichtig ist 

Wenn es um die Gesundheit und Leistung der Mitarbeiter geht, dann spielen einige Faktoren eine wichtige Rolle bei der strategischen Büroraumplanung. So auch das Raumklima im Büro. Allerdings wird das Raumklima Büro bei einer Neugestaltung der Büroflächen meistens von Unternehmen nicht berücksichtigt. 

Im folgenden Artikel wollen wir näher auf das Thema Raumklima im Büro, optimale Raumtemperatur im Büro und die Luftfeuchtigkeit Büro eingehen und Ihnen erläutern, worauf es ankommt.

Vernachlässigen Sie nicht das Raumklima im Büro

Wie bereits erwähnt, viele Unternehmen binden das Raumklima nicht in die Büroraumplanung ein und unterschätzen hier die Wirkung auf Mitarbeiter und deren Gesundheit. Aber auch die Leistung ist enorm von der Raumtemperatur am Arbeitsplatz und dem Raumklima abhängig. 

Experten gehen davon aus, dass wir 90 % unserer Lebenszeit in geschlossenen Räumlichkeiten verbringen (Auto, eigenen vier Wände, Einkaufszentrum etc.). Die meiste Zeit jedoch in Büros – 8 bis 9 Stunden am Tag

Diese Erkenntnis sollte Grund genug sein, die Wichtigkeit des Raumklimas in den Vordergrund zu stellen und bei gut durchdachten Büroplanungen miteinzubeziehen.

Bei Nichtbeachtung ist es selbsterklärend, dass die Motivation Ihrer Mitarbeiter sinkt, Leistung nachlässt und es Folgen für die Gesundheit hat. Im Umkehrschluss bedeutet dies: Mitarbeiter werden häufiger krank und das wirkt sich auf Ihr Unternehmen aus. 

Erste gesundheitliche Symptome für ein schlechtes Raumklima

Mitarbeiter, die sich länger im Büro aufhalten, wo das Raumklima geringwertig ist, haben mit Sicherheit mindestens einer dieser folgenden Symptome schon verspürt: 

  • Kopfschmerzen
  • Gereizte Augen
  • Halsschmerzen
  • Konzentrationsschwäche
  • Abgeschlagenheit

Haben Sie schon mal was von “Sick-Building-Syndrom“ (kurz SBS) gehört? Das beschreibt den Zustand, wenn Menschen die oben aufgeführten Symptome in Gewissen Gebäuden wahrnehmen, die dann wieder nach Verlassen des Gebäudes nachlassen. 

Untersuchungen nach, ist die Luft in geschlossenen Räumen schädlicher als draußen, da die Luft in Innenräumen 100-mal stärker verunreinigt sein kann als die Außenluft. 

Insbesondere in Großraumbüros herrscht oftmals ein schlechtes Raumklima, da hier viele Beschäftigte zusammenkommen, mit unterschiedlichem Empfinden, bspw. für die Temperatur am Arbeitsplatz. Dem einen ist es zu kalt, dem anderen wiederum zu warm. 

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Neue Bürowelten: Was verändert sich? 

Wie sollten moderne Bürowelten geplant und umgesetzt werden, um den komplexen Anforderungen der heutigen Zeit gerecht zu werden? 

Wenn ein gutes Raumklima im Büro angestrebt wird, dann müssen folgende Aspekte berücksichtigt werden: 

  • Luftqualität
  • Luftfeuchtigkeit 
  • Luftbewegung
  • Luft- und Raumtemperatur 

Außerdem lassen sich die oben aufgeführten Aspekte gut messen und regulieren. 

Die bedeutsamen Aspekte für ein gutes Raumklima

Das Raumklima setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen wie die Luftfeuchtigkeit, Raumtemperatur am Arbeitsplatz usw., die in Wechselwirkung zueinander stehen. 

Luftqualität

Die Luftqualität definiert die Beschaffenheit der Luft im Hinblick der darin enthaltenden Schadstoffe und Verunreinigungen. Das kann bspw. Mikroplastik sein, aber auch Gerüche, Ausatmungen etc. 

Wie Sie die Qualität der Luft verbessern:

  • Luftfilter
  • Luftbefeuchter
  • Sauberkeit und Reinigung der Büroflächen

Luftfeuchtigkeit Büro

Die Luftfeuchtigkeit drückt den Wasseranteil in unserer Umgebungsluft aus. Die Luftfeuchtigkeit in deutschen Büros entspricht des Öfteren nicht den optimalen Bedingungen; entweder zu hoch oder zu niedrig. 

Außerdem hat die Luftfeuchtigkeit einen großen Einfluss auf die Atemwege Ihrer Mitarbeiter und somit auf die Gesundheit. Ist die zu hoch, empfinden wir unsere Umgebungsluft als bedrückend, ist die zu niedrig herrscht, eine “trockene Luft“. 

Laut Arbeitsstättenverordnung sollte die Luftfeuchtigkeit bei circa 20 Grad zwischen 40 und 60 Prozent liegen.  

Dadurch können Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Schimmelbildung an Wänden etc. vermieden werden. 

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Luftbewegung 

Ist die Luft “in Bewegung“ -  durch einen Windzug bspw. - dann spricht man von Luftbewegung. Das Lüften der Räume, Klimaanlage oder Ventilatoren erzeugen also eine Bewegung in der Luft. Was auch wichtig für eine gute Luftzirkulation ist, denn so kann die alte Luft durch neue Luft ausgetauscht werden. 

Luft- und Raumtemperatur

Wenn es um das Raumklima im Büro geht, dann ist die optimale Raumtemperatur  Büro einer der wichtigsten Komponenten. Jedoch ist das Empfinden der Temperatur am Arbeitsplatz sehr individuell. Für den einen ist es zu kalt und für den anderen zu warm. 

Wichtig hier: Die goldene Mitte finden, damit alle Bedürfnisse berücksichtigt werden können. Denn klimatische Bedingungen wirken sich sehr auf die eigentliche Arbeit Ihrer Mitarbeiter aus. 

Richtwert

Mindesttemperatur von 20 Grad, allerdings nicht über 26 Grad. Je nach körperlicher Anstrengung kann es hier variieren. 

Wenn es im Büro zu heiß wird, dann wirkt sich das enorm auf die Leistung der Mitarbeiter aus. Die Konzentration und Motivation sinken, Produktivität stockt und die Unzufriedenheit nimmt zu. Mit folgenden Tipps können Sie für eine angenehme Temperatur im Büro sorgen: 

  • Bürofläche mit Klimaanlage ausstatten 
  • Entsprechende Vorhänge oder Jalousie anbringen
  • Elektronische Geräte wie Drucker, Kopierer etc. nach Möglichkeit in anderen Räumlichkeiten unterbringen 

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Strategiegespräch

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Ventilatoren sind weniger empfehlenswert, da diese ungesund und nicht effektiv sind. 

Arbeitsstättenverordnung: Um Hitze am Arbeitsplatz zu vermeiden, sollten Fenster, Glaswände und Oberlichter durch eine entsprechende Maßnahme gegen starke Sonneneinstrahlung geschützt werden. 

Frische Luft für frische Köpfe 

Messung

Ohne entsprechende Richtwerte, gestaltet es sich schwierig ein angenehmes Raumklima im Büro zu erzeugen. Daher empfehlen wir Messtechniken bei der Büroraumplanung zu berücksichtigen und anschließend einzubauen. Neben einem Thermometer kann ein Barometer sehr hilfreich sein. Das Barometer ist ein Gerät, mit dem sich der Luftdruck messen lässt. 

Lüftungssysteme

Der Luftwechsel in Büros bzw. in Gebäuden ist sehr wichtig, damit ein angenehmes Raumklima herrscht und Bauschäden durch Kondesatausfall vermieden werden. 

Es gibt verschiedene Arten: 

  • Lüftung von Hand in regelmäßigen Abständen 
  • Moderne und energiesparende Lüftungsanlagen 
  • Zusätzliche Lüftungselemente am Fenster

Sprechen Sie es an 

Damit ein optimales Raumklima herrscht, muss es auch thematisiert werden. Sprechen Sie mit Ihren Mitarbeitern darüber und erklären die Wichtigkeit. So können Sie Ihre Mitarbeiter dazu motivieren bspw. regelmäßig zu lüften. Allerdings müssen Sie als Vorbild vorangehen und das Raumklima in die Raumgestaltung miteinbeziehen. 

Natürliche Regulierung: Pflanzen 

Pflanzen erfüllen nicht nur den dekorativen Aspekt, sondern filtern auch hervorragend die Schadstoffe aus der Luft und optimieren die Luftfeuchtigkeit. 

Fazit: Bessere Leistungen durch gutes Klima 

Das Raumklima sollte nicht unterschätzt werden und daher in der strategischen Büroraumplanung berücksichtigt werden. Die Leistung und Gesundheit Ihrer Mitarbeiter werden unter anderem durch das Klima im Raum und die optimale Raumtemperatur Büro bestimmt. Mitarbeiter verbringen viele Stunden im Büro. Diese Stunden sollten nicht qualvoll sein, damit die Produktivität gewährleistet werden kann. 

Berücksichtigen Sie bei einer Neugestaltung Ihrer Büroflächen unbedingt auch das Raumklima. Dadurch sparen Sie Zeit und Kosten, da Nachrüstungen meist nervenaufreibend sein können. 

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